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Bébéblu
 

SiSsy...

Sissy:

 

Sissy ist mein erster eigener Hund, den ich mit sechzehn Jahren bekam. Sie sollte eigentlich vermittelt werden, doch hin und wieder bleibt eben ein Tier hängen. () Sissy kam als winzig kleiner, schwarzer Welpe Lillette an.


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Sie war genau das Gegenteil von den Welpen, die man so auf der Straße trifft und die einen schwanzwedelnd begrüßen: Sie wollte einfach nichts mit Menschen zu tun haben. Dies ist darauf zurückzuführen, dass sie in ihren ersten Lebenswochen in einer Tötungsstation auf Mallorca aufwuchs.


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Die erste und wichtigste Prägungsphase hinterlässt den stärksten Eindruck auf den Charakter eines Hundes. Und genau diese hatte sie in einem dunklen Raum, der nach Angst, Tod und Einsamkeit roch verbracht. In einem Raum, in dem alle Menschen sie schlecht oder garnicht behandelten.


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Auch heute noch ist Sissy ein seltsamer Hund. Sie ist zwar freundlich und meistens nett, aber oft unnötig ängstlich bis hin zu panisch und bellfreudig. Sie begreift Zusammenhänge nicht und es kommt vor, dass sie mich ankläfft, weil sie mich nicht erkennt. Natürlich ist sie auch ein bisschen doof...Aber ich denke doch, dass die Prägungsphase einen haftenden Eindruck auf ihr Wesen hinterlassen hat.


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Lillette war etwa 6 Wochen alt anstatt der angegeben 4 Monate. Sie hatte keinen Schwanz, was die meisten Interessenten nach kurzer Zeit wieder abspringen ließ.


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Irgendwann kam es ins Gespräch, dass sie mein Hund werden könnte. Natürlich wollte ich einen eigenen Hund haben, also fragte ich meinen Vater um Erlaubnis (,,Aber wir haben doch schon 5!") und unterschrieb den Vertrag, der bei einer Vermittlung zwischen Pflegestelle und Übernehmer gemacht wird.


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Sissy und ich besuchten eine Zeit lang einen Hundeplatz, auf dem sie lernte, dass sie mich brauchte. In der ersten Stunde ignorierte sie mich und lief ständig zu den anderen Hunden. Ich wurde auf die andere Seite des Platzes geschickt und sollte dort sitzenbleiben. Die anderen Hundebsitzer sollten sich wegdrehen und sie nicht beachten. Ich hätte die kleine Ratte erwürgen können.  



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Sie lief seelenruhig hin und her, schnüffelte hier am Gras, forderte dort einen Hund zum Spiel auf und sprang die anderen Leute an, um sich ein Leckerli zu erbetteln. Unsere Hausaufgabe: aus der Hand fressen (Sissy aus meiner) und unabhängig von unserem Rudel gehen (festigt die Beziehung zum Menschen).


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Es dauerte eine Zeit lang und irgendwann verstand Sissy endlich. Heute ist sie ein schmusiger Hund, der eingesehen hat, dass er abhängig vom Menschen ist.


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Von Anfang an fuhr ich regelmäßig mit Sissy Bus, Zug und Straßenbahn und besuchte mit ihr Städte und Weihnachtsmärkte. Sie lernte, in der Eisdiele ruhig unter dem Tisch zu liegen und in der Fußgängerzone anständig bei Fuß zu gehen.


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Leider ließ ich sie erst nach der zweiten Läufigkeit kastrieren, deshalb ist sie eine "richtige Hündin" geworden und zickt beim Spazierengehen sogar ihre ehemaligen besten Freunde an. Große Rüden mag sie besonders wenig, vor Hündinnen hat sie Respekt.


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Im Haus ist sie zu jedem Hund freundlich, es sei denn, sie will ihre Ruhe haben oder ist von den Pflegewelpen genervt, die ziemlich aufdringlich werden. Sissy ist übrigens der Lieblingshund von Flöckchen:


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